(C) durch Bürgerstiftung
Weil am Rhein // Stand 05 / 2017

A-2016

Sonstige Aktivitäten 2016

 

  • Am 6. Juni im Weiler „VitraHaus“:
    Weiler Gespräch mit ARD-Korrespondent Hans-Jürgen Maurus
    • ARD Korrespondent Hans-Jürgen MaurusWeil am Rhein. Er ist der „Senior-Korrespondent“ der ARD, ein „altes Schlachtross“ unter den Journalisten, war in Krisengebieten unterwegs und berichtet heute aus der Schweiz. Hans-Jürgen Maurus hat die Bundeskanzlerin auf Auslandsreisen begleitet, eine Titanic-Überlebende getroffen, Film- und Rockstars und etliche Künstler interviewt. Der nächste Gast der „Weiler Gespräche“ von Bürgerstiftung Weil am Rhein und SWR ist seit mehr als einem Vierteljahrhundert Korrespondent. Hans-Jürgen Maurus hat als Rundfunkkorres-pondent aus Asien, Afrika und den Hauptstädten London, Washington und Berlin be-richtet. Seit 2011 ist er ARD-Korrespondent für die Schweiz und hat schon deswegen eine besondere Beziehung zum Dreiländereck.

      Nächsten Mittwoch berichtet er im SWR und in der ARD live, ARD Korrespondent Hans-Jürgen Mauruswenn die Schweiz ihr Jahr-hundertbauwerk, den Gotthard-Basistunnel, eröffnet. Vielleicht trifft er dann, auf der Südseite des Gotthards, auf eine alte Bekannte aus seiner Zeit als Hauptstadtkorres-pondent: Bundeskanzlerin Angela Merkel ist nämlich auch mit dabei.

      Über seine Erfahrungen als Korrespondent und die Erlebnisse mit den Mächtigen dieser Welt spricht Hans-Jürgen Maurus am Montag, den 6. Juni, um 19:30 Uhr im VitraHaus in Weil am Rhein. Moderator Matthias Zeller, der die „Weiler Gespräche“ moderiert, arbeitet wie Hans-Jürgen Maurus für den SWR. Es dürfte also ein spannendes Gespräch unter Kollegen werden. Der Eintritt in die Business Lounge des VitraHauses ist frei. Die Bürgerstiftung freut sich jedoch über Spenden.

     

    Sommerfest

      10 Jahre Bürgerstiftung Weil am Rhein
      8. Juli 2016, 19.00 Uhr, VitraHaus Café
      mehr Details <hier>

    Interview Oberbürgermeister Wolfgang Dietz

    • Er ist nicht nur Stiftungsratsvorsitzender, sondern er war auch Initiator der Weiler Bürgerstiftung. Jochen Fillisch, Redakteur der Badischen Zeitung, befragte ihn nach seiner Bilanz zehn Jahre nach der
      Gründung.
    • BZ: Herr Dietz, was war damals der Auslöser für die Idee einer Bürgerstiftung?

      Dietz: Das Gedankengut von Stiftungen hat mich schon immer begeistert. Ich habe ja einzige Zeit in den USA gelebt, wo der Stiftungsgedanke sehr verbreitet ist. Und als dann zufälligerweise im Jahr 2002 ein Geschäftsbericht der Basler Christoph-Merian-Stiftung auf meinem Schreibtisch landete, dachte ich mir: So etwas müsste es in Weil am Rhein auch geben.

      BZ: Worin genau liegt der Reiz des Stiftungsgedankens?

      Dietz: Es ist der Nachhaltigkeitsgedanke: Auf lange Sicht etwas bewirken, ohne dass einem in der Gegenwart etwas abgeht. Natürlich ist es nicht leicht, diesen Gedanken zu vermitteln, zumal in Weil am Rhein das Bürgertum als klassische Zielgruppe für Stiftungen schwächer vertreten ist als in Städten mit langer historischer Stadtentwicklung. Aber das wächst, auch wenn es ein langer Prozess ist.

      BZ: Wenn Sie auf die ersten zehn Jahre der Weiler Bürgerstiftung zurückblicken, was bewegt Sie da am meisten?

      Dietz: Mich fasziniert fortgesetzt die Tatsache, dass wir das Stiftungskapital von mittlerweile über
      400.000 Euro nicht durch wenige große Einzelbeträge, sondern durch viele verschiedene Stifter zusammenbekommen haben. Wir hatten zu Beginn 54 Stifter und haben diese Zahl auf heute 102 fast verdoppelt. Diese Breite ist ein Beleg dafür, dass wir tatsächlich eine Identität in der Stadt stiften.

      BZ: Worauf führen Sie das zurück?

      Dietz: Wir hatten schon einen guten Start. Ich konnte damals meinen Vorgänger Peter Willmann für den Vorsitz der Stiftung gewinnen. Er war in der Bevölkerung verankert und konnte viele Menschen ansprechen und für die Stiftung gewinnen. Das war eine ganz wichtige Initialzündung. Dann weiß ich die gesamte Organisation in guten Händen. Der gesamte Vorstand ist hoch motiviert, es gibt ein gutes Zusammenspiel. Mit den "Weiler Gesprächen“ haben wir dann etwas entdeckt, was auf eine immer stärkere Resonanz in der Bevölkerung stößt. Wir haben jetzt schon 18 Gespräche mit Prominenten geführt, die einen Bezug zu Weil am Rhein haben, und das hält natürlich auch die Bürgerstiftung im Gespräch.

      BZ: Sind Sie zufrieden mit dem, was die Stiftung in diesen zehn Jahren bewirkt hat?

      Dietz: Sicher könnte man immer noch mehr machen. Für mich ist es aber besonders erfreulich, dass wir mit dem Schulprojekt „Respekt“ einen Nerv getroffen haben. Das Respektieren der Leistung des anderen ist mir sehr wichtig, das kommt leider immer mehr aus der Mode – nicht nur zwischen unterschiedlichen Generationen, sondern auch innerhalb einer Altersgruppe.

      Ich bin froh, dass wir dieses Projekt langfristig installieren konnten.

      BZ: Die Niedrigzinsphase macht allen Stiftungen zu schaffen. Welche Möglichkeiten sehen Sie, die jährlichen Ausschüttungen dennoch einigermaßen stabil zu halten?

      Dietz: Vor einigen Jahren wurden am Kapitalmarkt noch Renditen von vier Prozent erzielt, jetzt sind es nur noch 0,1 Prozent. Da bräuchten wir die 40-fache Kapitalbasis, um den gleichen Zinsertrag zu erzielen, das ist aktuell illusorisch. Wir können aber versuchen, dies durch Spenden auszugleichen. Denn während Zustiftungen dem Kapitalstock zufließen und langfristig durch Zinsen wirken, können und müssen wir Spenden innerhalb von drei Jahren wieder ausschütten. Nichtsdestotrotz werden wir auch versuchen, die Kapitalbasis zu verbreitern.

      BZ: Wie wollen Sie das schaffen?

      Dietz: Natürlich ist der Anteil der Menschen, die Geld für so eine Stiftung zur Verfügung stellen
      begrenzt, und der Aufwand, sie zu finden, wird immer größer. Aber ich setze dabei auf Mundpropaganda und auf die Überzeugungskraft der Projekte , die wir umsetzen. Ich denke, ein Ziel von einer halben Million Euro Stiftungskapital ist realistisch.

    Donnerstag, 18. Februar, 19 Uhr, Altes Rathaus Weil:
    „Weiler Gespräch“ mit Nicole Grether: Der Traum von OlympiaBSW-2015-12 Nicole Grether 002

    • BSW-2015-12 Nicole Grether 001Ein Mal bei Olympia dabei sein. Dieser Traum ist für Nicole Grether aus Schopfheim gleich zwei Mal in Erfüllung gegangen. Bei den Olympischen Spielen in Sydney (2000) und Athen (2004) ist die heute 41-jährige als Badmintonspielerin für das deutsche Team an den Start gegangen. Zwei Achillessehnenrisse haben verhindert, dass Nicole Grether 2008 ins Pekinger Olympiastadion einlaufen konnte.
    • Am 18. Februar 2016, um 19 Uhr, ist die Sportlerin im Gewölbekeller des Alten Rathauses in Weil am Rhein zu Gast. Bei den „Weiler Gesprächen“, der gemeinsamen Reihe von SWR und Bürgerstiftung, folgt sie auf Sportgrößen wie Ottmar Hitzfeld, Christian Streich und Helmut Benthaus.
    • Mit Disziplin und unbedingtem Leistungswillen hat die gebürtige Schopfheimerin im Badminton viel erreicht – als Vize-Europameisterin oder 27-fache Deutsche Meisterin und Rekordnationalspielerin. Jetzt  lässt Nicole Grether ihre Karriere als Leistungssportlerin ausklingen und spielt für den Verein V3F aus Village-Neuf in der zweiten französischen Liga. Ihre neue Mission ist, die Begeisterung für den Sport an Kinder und Jugendliche weiterzugeben. Denn Nicole Grether findet, dass Schüler zu viel am Computer sitzen und sich zu wenig bewegen. Gemeinsam mit ihrer kanadischen Doppelpartnerin Charmaine Reid wirbt sie weltweit an Schulen für mehr Bewegung – in Japan und China genauso wie bei uns in Südbaden. SWR-Moderator Matthias Zeller wird mit Nicole Grether über die Höhen und Tiefen ihrer Sportkarriere sprechen und über die Herausforderung, jetzt etwas ganz Neues anzufangen. Ausschnitte aus dem Gespräch sendet SWR4 Baden-Württemberg Radio Südbaden wie immer am Tag danach.

    Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Volksbank Dreiländereck erhält die Bürgerstiftung eine Zustiftung über 15.000 Euro 18.02.2016

      Die Volksbank Dreiländereck eG feiert in diesem Jahr ihr 150-jähriges Jubiläum. Im März 1866 wurde der damalige Vorschussverein von 60 Bürgern in Lörrach gegründet. Heute hat die Bank rund 33.500 Mitglieder  mit einer Bilanzsumme von 1.190 Mio Euro. Das Geschäftsgebiet reicht von Weil am Rhein bis Steinen und von Auggen bis Grenzach-Wyhlen. Mit insgesamt 19 Filialen ist die Bank in der Region vertreten.

      „Wir wollen unser Jubiläumsjahr feiern; allerdings nicht mit einem großen Festakt bei dem nur wenige Personen in den Genuss kommen, sondern in Form von Spenden, Zustiftungen und Sponsorings, die der Bevölkerung im gesamten Geschäftsgebiet zu gute kommen“, so die Volksbankvorstände Günther Heck und Ulf Bleckmann.

      Dabei wurde auch die Bürgerstiftung Weil am Rhein mit einer großzügigen Zustiftung über 15.000 Euro berücksichtigt. Die Vorstände Günther Heck und Ulf Bleckmann überreichten den Scheck an den Vorsitzenden der Bürgerstiftung Weil am Rhein Jürgen Allweier und den Stiftungsratsvorsitzenden Oberbürgermeister Wolfgang Dietz.

      „Wir freuen uns sehr über die Zustiftung“, so OB Dietz und Jürgen Allweier, denn damit können wir weiterhin wertvolle Projekte in Weil am Rhein unterstützen. Aktuell hat die Bürgerstiftung wieder eine Förderung mit einem Betrag bis zu 7.500 Euro ausgeschrieben, bei der es um das Thema „Respektvoll miteinander leben“ geht.

      v.l.n.r.: Günther Heck - Vorstandsvorsitzender der Volksbank Dreiländereck, Jürgen Allweier – Vorstand der Bürgerstiftung, Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Stiftungsratvorsitzender, Ulf Bleckmann – Vorstandsmitglied Volksbank Dreiländereck

      v.l.n.r.: Günther Heck - Vorstandsvorsitzender der Volksbank Dreiländereck, Jürgen Allweier – Vorstand der Bürgerstiftung, Oberbürgermeister Wolfgang Dietz, Stiftungsratvorsitzender, Ulf Bleckmann – Vorstandsmitglied Volksbank Dreiländereck

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