(C) durch Bürgerstiftung
Weil am Rhein // Stand 05 / 2017

A-2012

Sonstige Aktivitäten 2012

 

      Weiler Gespräche mit Professor Hans Theo Baumann
      Der Künstler und Designer

      Professor Hans Theo BaumannWeil am Rhein. Die "Weiler Gespräche" werden am Donnerstag, den 22. September um 19.30 Uhr fortgesetzt mit dem Künstler und Designer Professor Hans Theo Baumann, der seine Jugend in Weil am Rhein verbracht hatte und zu den prägenden Designern des 20. Jahrhunderts gezählt wird. Im Konzertsaal des Alten Rathauses in Weil am Rhein, Hinterdorfstraße 39, wird sich Moderator Matthias Zeller vom SWR mit Professor Baumann nicht nur über die Ästhetik des Praktischen unterhalten, sondern auch über viele Begegnungen mit historischen Persönlichkeiten, über bewegende Augenblicke im Leben eines Gestalters und seine Liebe zu japanischen Manufakturen. Der Eintritt bei dieser Veranstaltung der Bürgerstiftung Weil am Rhein in Zusammenarbeit mit dem SWR ist frei.

      Wenige hundert Meter vom Alten Rathaus entfernt können sich die Besucher des Museums am Lindenplatz in der neu geschaffenen Dauerausstellung „H.Th.Baumann. Kunst & Design 1950-2010“ ein Bild machen von den genialen Entwürfen des Meisters, der seit vielen Jahren in Schopfheim lebt, aber seiner Heimatstadt Weil am Rhein bis heute freundschaftlich verbunden ist.

      Professor Hans Theo Baumann1924 wurde Hans Theo Baumann als Sohn des Glasmalers Fritz Baumann und dessen Frau Helena Maier in Basel (Schweiz) geboren. Er war das jüngste Kind unter acht Geschwistern. Als sein Vater ein zweites Mal an einer Bleivergiftung erkrankt, sah dieser sich gezwungen, seinen Beruf aufzugeben. Dies bedeutete eine grundlegende Veränderung der Lebensumstände für die Familie Baumann. Sie verließen Basel und siedelten nach Weil am Rhein über, wo Fritz Baumann eine Anstellung als Beamter bei der Deutschen Reichsbahn gefunden hatte. So verlebte Hans Theo Baumann seine Jugend in Weil, wo er auch zur Schule ging.

      Professor Hans Theo BaumannHans Theo Baumann ist einer der markantesten Designer der Nachkriegszeit.

      Seine Entwürfe sind weltweit von führenden Unternehmen realisiert worden.

      Fast jeder kennt seine Kreationen. Geschirr, Glas und Besteck von Baumann sind überall anzutreffen und bilden einen charakteristischen Bestandteil unserer Alltagskultur. Als er nach dem Studium der Graphik, Malerei, Bildhauerei, Innenarchitektur und des Designs 1950 sein erstes Designstudio in Basel eröffnete, arbeitete er bereits mit namhaften Firmen zusammen.

      Gleich einer seiner frühen Möbelentwürfe, ein organisch geformter Plexiglasstuhl, war eine Weltneuheit - und der erste Stuhl, den die Vitra-Gruppe produzierte und der den Auslöser für die bis heute erfolgreiche Stuhlproduktion gab.

       

Badische Zeitung vom 05. November 2012

 

FAZ-Mitherausgeber als Gast der „Weiler Gespräche“

bsw-2012-dinkaWeil am Rhein. Ein Mann der Medien ist bei den „Weiler Gesprächen“ am Donnerstag, den 05. Juli, zu Gast: Der Mitherausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, FAZ, Werner D’Inka (Foto). Der gebürtige Freiburger hat in Weil am Rhein seine Kindheit verbracht und später in Mainz und Berlin Publizistik, Politik und Geschichte studiert. Ein Vierteljahrhundert lang arbeitete der heute 57-jährige als Redakteur und Chef vom Dienst bei der FAZ. Seit 2005 gehört er dem Herausgebergremium der Zeitung an und engagiert sich als Präsident des Frankfurter Presseclubs. Werner D’Inka ist an den Universitäten in Siegen und Berlin Dozent für Zeitungsjournalismus und Medienmanagement. SWR-Moderator Matthias Zeller interviewt Werner D’Inka am 05. Juli, um 19.00 Uhr, in der Business Lounge des VitraHauses in Weil am Rhein. Ein “Weiler Gespräch“ unter Journalisten  -  veranstaltet von der Bürgerstiftung Weil am Rhein und dem SWR.     Der Eintritt ist frei. Die Bürgerstiftung Weil am Rhein freut sich über eine Spende.

 

Weiler Gespräche mit Hans-Christoph Graf von Sponeck

Montag, 23. April 2012
Konzertsaal, Altes Rathaus Weil

bsw-2012-sponeckHans-Christoph Graf von Sponeck war 32 Jahre lang als Diplomat für die Vereinten Nationen (UNO) weltweit tätig und wurde von der Bürgerstiftung Weil am Rhein zum ersten Weiler Gespräch im Jahr 2012 eingeladen. Das Hauptthema an diesem Abend war zum einen die Person Graf von Sponeck kennen zu lernen und zum anderen den Erlebnissen der vielseitigen Lebensstationen zu lauschen. SWR-Moderator Matthias Zeller führte die zahlreich anwesenden Gäste durch diesen Abend.
In seiner Zeit bei der Uno war Graf von Sponeck u.a. in der Türkei, Pakistan, Indien, Afghanistan und im Irak tätig. Im Jahr 1998 wurde er vom damaligen Uno-Generalsekretär Kofi Annan zum Koordinator des Programms „Öl für Lebensmittel“ in Bagdad ernannt. Eine Zeit, die nicht immer ganz einfach war. Galt es doch oftmals einen Konsens zwischen den verschiedensten Interessen zu finden, die der Amerikaner und Briten auf der einen Seite, den weiteren Nationen dazwischen und der irakischen Regierung auf der anderen Seite. Nachdem in den Jahren 1997 und 1998 ca. 13% der Kinder unter 5 Jahren im Irak am Mangel starben, reichte der Diplomat aus Gewissensgründen wegen der Sanktionen des UN-Sicherheitsrates seinen Rücktritt ein.
Im selben Jahr wurde er mit dem Coventry Friedenspreis der englischen Kirche und drei Jahre später mit dem Friedenspreis seiner Geburtsstadt Bremen ausgezeichnet.
Seit seinem Rücktritt lebt er wieder im Markgräflerland und sagt, dass man auch hier ein durchaus internationales Leben führen könne. Der heute 72-jährige Ex-Diplomat lebt in Müllheim, ist Autor politischer Bücher und Dozent für internationale Politik und Konfliktforschung an der Universität Marburg.

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