(C) durch Bürgerstiftung
Weil am Rhein // Stand 05 / 2017

A-2011

Sonstige Aktivitäten 2011

 

    Tätigkeitsbericht 2011

    <hier>

     

    09.06.11 Klavierabend Florian Fries

     

    Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung: Wolfgang Dietz, Ulf Bleckmann, Jürgen Allweier, Friedemann Theil, Ottmar SchmidtStiftungskapital über 300.000 Euro

    Weil am Rhein. Im Jahre 2006 wurde die Bürgerstiftung Weil am Rhein mit einem Stiftungskapital in Höhe von 150.000 Euro durch die Erststifter ins Leben gerufen.

     

    Mit zwei zeitgleichen Zustiftungen Anfang Dezember ist die magische Grenze der 300.000 Euro beim Stiftungskapital jetzt erreicht. Darüber freuen sich alle Verantwortlichen der Bürgerstiftung und bedanken sich bei den Gründungs- und Zustiftern, die dieses stolze Ergebnis ermöglichten.

    Die Verantwortlichen der Bürgerstiftung sprechen insbesondere auch Ihren Dank an die zahlreichen Zustifter aus, denn nur aufgrund dieses Einsatzes ist es möglich, die vielseitigen Projekte und Vorhaben in diesem Umfang zu fördern.

    Dieser Kapitalstock, aus dessen Ertrag sowie den Spenden bereits 45.000 Euro ausgeschüttet werden konnten, ermöglicht die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit. Hierzu gehören verschiedene Projekte und Förderungen im gesamten Stadtgebiet Weil am Rhein. Die erfolgreiche Arbeit wird auch zukünftig fortgesetzt. Hierbei gilt auch weiterhin der Grundsatz der Bürgerstiftung: „Von Mensch zu Mensch“. Je mehr Menschen die Bürgerstiftung in Form von Spenden oder Zustiftungen, die in jeder Höhe willkommen sind, unterstützen, desto mehr kann die Bürgerstiftung auch die Bürgerschaft an verschiedenen Stellen unterstützen.

     

    Weiler Gespräche“ mit Professor Hans Theo Bauman
    im Alten Rathaus in Altweil, am 22.09.2011

    Weiler Gespräche“ mit Professor Hans Theo Bauman im Alten Rathaus in Altweil, am 22.09.2011Die Fortsetzung der „Weiler Gespräche“ mit dem international bekannten Designer und Künstler Professor Hans Theo Bauman fand am 22.09.2011 im Konzertsaal im Alten Rathaus in Weil am Rheinstatt. Sie erfolgte in Zusammenarbeit mit dem SWR.

    Der Moderator Mathias Zeller befragte rund eine Stunde lang in bewährter Weise den Gast über seinen Werdegang bis zum heutigen Tage. Die Zuhörer konnten auch die ein oder andere humorvolle Anekdote über den Künstler, der seine Jugend in Weil am Rhein verbracht hat, erfahren.

    Unter den Zuhörern, fanden sich viele Bekannte, Weggefährten, aber auch sonstige Kunstinteressierte ein. Insgesamt war es eine weitere gelungene Veranstaltung bei der sich die Zuhörer nach der Veranstaltung, am Ausgang, spendabel für die wichtige Arbeit der Bürgerstiftung Weil am Rhein zeigten.

     

    Spontaner Aufruf fruchtet

    Sparkassendirektor Ulrich Feuerstein (Dritter von rechts) überreichte dem Vorsitzenden der Bürgerstiftung, Jürgen Allweier und seinem Stellvertreter Wolfgang Würzburger (von rechts) eine Zustiftung von 25000 Euro, über die sich auch Ottmar Schmidt, Sparkassendirektor Peter Blubacher und OB Dietz (von links) freuten. Foto: FreyDie Sparkasse Markgräflerland hält Wort und stockt Kapital der Bürgerstiftung um 25 000 Euro auf.

    WEIL AM RHEIN. Ihre Ankündigung, den Gesamtbetrag der im Juni bei der Bürgerstiftung eingegangenen Zustiftungen zu verdoppeln, lösten Vorstandsvorsitzender Ulrich Feuerstein und Direktor Peter Blubacher von der Sparkasse Markgräflerland gestern im Rathaus ein. Sie überreichten einen Scheck in Höhe von 25 000 Euro.

    Das vom zweiten Vorsitzenden Wolfgang Würzburger im Namen der Bürgerstiftung organisierte Konzert mit dem Pianisten Florian Fries hatte den Anlass zu dieser spontanen Aktion der Sparkasse geliefert. Ausnahmsweise, so der Vorsitzende der Bürgerstiftung, Jürgen Allweier, habe man damals im Haus der Volksbildung auf ein "Sparschwein" für Spenden der Besucher verzichtet. Das blieb nicht unbemerkt. "Das war so ein tolles Konzert", erinnerte sich Ulrich Feuerstein, für das habe man sich auch erkenntlich zeigen wollen. Deshalb richteten er und Peter Blubacher an die Besucher spontan die Aufforderung, für die Bürgerstiftung Kapital zu stiften. Jeden Euro, der im Juni eingehe, werde man verdoppeln. Ein Aufruf, der auf fruchtbaren Boden fiel. Denn rund 25 000 Euro gingen im Juni ein, wie Stiftungskoordinator Ottmar Schmidt informierte. Also stiftete auch die Sparkasse gestern diesen Betrag.

    Dieser bringe die Stiftung dem Ziel, die Marke von 300 000 Euro Stammkapital noch in diesem Jahr zu überschreiten (siehe separaten Bericht), einen großen Schritt näher, bedankte sich Allweier.

    Auch OB und Stiftungsratvorsitzender Wolfgang Dietz betonte, wie wichtig die Aufstockung des Stammkapitals sei, denn die Stiftung könne nur Zinserträge ausschütten. Für die Sparkasse Markgräflerland habe die Bürgerstiftung – ungeachtet der eigenen Stiftungen des Kreditinstituts – einen hohen Stellenwert, versicherte Feuerstein, der ein großer Verfechter der Stiftungsidee ist. An der Bürgerstiftung schätze er besonders, dass diese nachhaltig fördere, indem sie Impulse setze, die dann weiteres Engagement auslösen.

    Quelle: Badische Zeitung vom 7. September 2011 // Autor Herbert Frey // Foto: Frey

     

    Leichigkeit und virtuose Kraft

    Begeistert vom Spiel des Berliner Pianisten Florian Fries (rechts) zeigte sich Wolfgang Würzburger von der Bürgerstiftung Weil am Rhein. Foto: FreyKlavierabend mit Berliner Pianisten
    Florian Fries zugunsten der
    Bürgerstiftung / Sparkasse verdoppelt Spenden

    WEIL AM RHEIN. Sein erster Klavierlehrer hat
    ihm gesagt, er soll vor Konzerten darauf achten,
    dass seine Schuhe geputzt sind:
    Mit solchen Anekdoten und einer
    lockeren, unverkrampften Moderation gewann
    der Berliner Pianist
    Florian Fries bei seinem Klavierabend im
    Weiler Haus der Volksbildung die Sympathien
    des Publikums ebenso
    wie mit seinem gefühlvollen, eleganten und
    technisch sehr gewandten Spiel.

    Bei diesem Konzert der Bürgerstiftung zeigte der junge, von Fernsehsendungen bekannte Pianist, dass er Beethoven, Chopin und Brahms ebenso ernsthaft, tiefgründig, lyrisch wie dramatisch zu spielen weiß, wie er sich stilgewandt auf dem Parkett der leichteren Muse bewegt.

    Fast nichts könne den Menschen so berühren wie Musik, meinte Kulturamtsleiter Tonio Paßlick einführend. Die Bürgerstiftung engagiere sich für Dinge, die wichtig seien für ein sicheres, zukunftsträchtiges Zusammenleben, so Paßlick. Er beschrieb Florian Fries, der auf Vermittlung von Erwin Lang in Weil gastierte, als jungen Pianisten, der sich nicht nur mit klassischer Musik beschäftige, sondern ohne Schubladendenken zwischen verschiedenen Musikgenres wandere.

    Charmant, eloquent und stilsicher präsentierte sich Florian Fries auf der mit einem überdimensionalen Kontrabass und Notenblatt dekorierten Bühne. Leichthändig, mit viel rhythmischem Gespür begann er mit einem Ragtime von Scott Joplin, zauberte dann sehr feinfühlig eine Aria des Kultpianisten Friedrich Gulda und die träumerisch-romantische Filmmusik "Illusion" von Franz Grothe aus den Tasten. Fries stellte auch zwei eigene Stücke aus seinem neuen Album "Piano Pop" vor, darunter die Magic Melody, die einschmeichelnd ins Ohr geht. Dass er über ein technisch perfektes Rüstzeug verfügt, hörte man in wirkungsvollen Stücken wie Rimski-Korsakows "Hummelflug" mit seinem virtuosen Schwirren und Summen und im rhythmisch pointiert hingelegten Türkischen Marsch von Mozart, in dem man noch die Janitscharenmusik durchhört. Seine Qualitäten als klassischer Pianist konnte Florian Fries in Beethovens Mondscheinsonate eindrucksvoll vorführen. Hier erwies er sich als sensibel und differenziert gestaltender Interpret, der sowohl die Mondscheinstimmung und den melodischen Zauber lyrisch einfing als auch den dramatischen Schlusssatz mit virtuoser Kraft meisterte. Dafür erntete er ein kräftiges Bravo! Ebenso begeistern konnte Fries mit einem rhythmisch temperamentvollen Ungarischen Tanz und zwei ruhigen Intermezzi von Brahms. Auch mit Chopin konnte der Pianist vollauf überzeugen. Die Ballade Nr. 1 g-Moll gestaltete er poesievoll, balladesk und fesselnd. In der großen Sonate h-Moll imponierte er mit einer Mischung aus lyrischer Versunkenheit und virtuoser Verve. Beachtlich, dass Fries nach diesem gewaltigen Chopin noch Reserven hatte für zwei Zugaben, darunter ein kürzlich komponiertes eigenes Stück. Völlig in Bann gezogen von diesem Klavierspiel zeigten sich Wolfgang Würzburger von der Bürgerstiftung und Ulrich Feuerstein von der Sparkasse Markgräflerland, der nach dem "brillanten, begeisternden Konzert" eine schöne Überraschung parat hatte: Das Geldinstitut wird alle Spenden, die im Juni für die Bürgerstiftung auf das Konto der Sparkasse Markgräflerland eingehen, verdoppeln.

    Quelle: Badische Zeitung vom 11. Juni 2011 // Autor Roswitha Frey // Foto: Frey

 

    „Weiler Gespräche“ mit Erzbischof Dr. Robert Zollitsch”

    Erzbischof Dr. Robert ZollitschWeil am Rhein. Der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch war nach SWR-Fernsehstar
    Wolfgang Hepp der nächste Gast der „Weiler Gespräche“. Die gemeinsame Veranstaltung des SWR Studios Freiburg und der Weiler Bürgerstiftung begann am 12. April, um 20 Uhr, im „Buckminster Fuller Dome“ auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein. Das Gespräch führte SWR-Moderator Matthias Zeller.

    Seit drei Jahren ist Erzbischof Robert Zollitsch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Sein Wort steht für rund 25 Millionen Katholiken in Deutschland. Der 72-jährige Kirchenmann kann auf ein bewegtes Leben zurückblicken. Er wuchs im ehemaligen Jugoslawien auf und wurde als kleiner Junge mit seiner Familie aus seiner Heimat vertrieben und in ein kommunistisches Vernichtungslager verschleppt.

    Nach Theologiestudium und seiner Priesterweihe übernahm Robert Zollitsch rasch wichtige Ämter: Zunächst war er für die Priesterausbildung zuständig, später für die gesamte Personalpolitik des Erzbistums Freiburg. Nur fünf Jahre nach seiner Ernennung zum Erzbischof wählte ihn die Bischofskonferenz 2008 überraschend zu ihrem Vorsitzenden.

 

    Weiler Gespräche im Kesselhaus
    Schauspieler Wolfgang Hepp im Gespräch mit Matthias Zeller

    bsw-2011-wolfgang-heppWeil am Rhein. Der Weiler, den die meisten Menschen in Deutschland kennen und der immer wieder auf verschiedenen Kanälen in die Wohnstuben kommt, hat nun über viele Jahre das Bild eines Bürgermeisters geprägt: In fast 700 Folgen der SWR-Fernsehserie „Die Fallers“ hat Wolfgang Hepp an der Seite von Ursula Cantieni die Hauptrolle gespielt - als Bürgermeister, Schwarzwaldbauer und Familienvater. Am Mittwoch, den 2. Februar um 19.30 Uhr war Wolfgang Hepp im Rahmen der Weiler Gespräche im Kesselhaus, Riedlistraße 15, Weil am Rhein,mit dem SWR-Moderator Matthias Zeller über 50 Jahre als Darsteller auf deutschen Theaterbühnen und vor der Kamera sprechen, über Hintergründe,
    Anekdoten und prägende Erfahrungen. Nach den sehr anregenden und informativen Gesprächen mit Helmut Benthaus und Alexander von Vegesack war dies die dritte Veranstaltung der Bürgerstiftung Weil am Rhein in Zusammenarbeit mit dem SWR unter dem Titel "Weiler Gespräche". Der Eintritt war frei.

    Mit Weil am Rhein ist Wolfgang Hepp schon seit 1977 verbunden, als er 14 Jahre lang beim Basler Stadttheater engagiert war. Im Fernsehen ist er auch gelegentlich als Chef von Lena Odenthal alias Ulrike Folkerts zu sehen, der Tatort-Kommissarin mit der längsten Fernseh-Dienstzeit. 1960 floh der gebürtige Singener vom Gymnasium zur Schauspielerei. Nach der Ausbildung an der Otto-Falckenberg-Schauspielschule in München war sein erstes Theaterengagement von 1962 bis 1966 am Ulmer Theater, dann folgten sechs Jahre am Staatstheater in Kassel. Die nächsten Stationen waren von 1972 bis 1977 das Düsseldorfer Schauspielhaus (u.a. in Nathan der Weise), das Theater Basel von 1977 bis 1991, dann das Schauspiel Bonn bis 1994. Als Gast am Basler Theater spielte Hepp 1996 den Kopreus in Die Herakliden. Bei den Festspielen in Schwäbisch-Hall war er 1980 und 1981 als Klosterbruder in Nathan der Weise, bei den Festspielen in Bad Hersfeld von 1987 bis 1991 ebenfalls als Klosterbruder und
    Mammon in Jedermann sowie als Tiger Brown in Die Dreigroschenoper zu sehen

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